Rund 150.000 Euro für digitale Teilhabe krebskranker Kinder und Jugendlicher

Die Stiftung Herzensdienste und die Dr. Heinz Lux Stiftung haben im Rahmen einer gemeinsamen Spendenaktion erfolgreich Mittel für das Projekt „Avatar: Schule trotz Klinik“ der OKIJU Stiftung gesammelt. Ziel des Projekts ist es, krebskranken Kindern und Jugendlichen auch während längerer Klinikaufenthalte die Teilnahme am Schulunterricht zu ermöglichen.

Friedrich Sprüth und Gesche Hugger

Friedrich Sprüth und Gesche Hugger (Stiftung Herzensdienste) mit dem AV1 Telepräsenz-Avatar.  © Sharon Nathan, Stiftung Findeisen

Im Rahmen der gemeinsamen Spendenaktion der Stiftung Herzensdienste und der Dr. Heinz Lux Stiftung für die OKIJU Stiftung wurden bis einschließlich 12. Dezember 2025 rund 75.000 Euro an Spenden gesammelt. Alle bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Beträge wurden von den veranstaltenden Stiftungen verdoppelt. Damit steht ein Gesamtbetrag von rund 150.000 Euro für das Projekt der OKIJU Stiftung zur Verfügung.

Die Spendengelder fließen in das Projekt „Avatar: Schule trotz Klinik“. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Knochenkrebs, auch während längerer Klinikaufenthalte live am Unterricht teilzunehmen und den Kontakt zu ihrer Klasse aufrechtzuerhalten. Zum Einsatz kommen Telepräsenz-Avatare, die stellvertretend im Klassenzimmer sitzen und eine direkte Teilnahme am Unterrichtsgeschehen ermöglichen.

Die Spenden wurden sowohl im Rahmen eines Benefizabends am 4. Dezember im Forum der Stiftung Findeisen in Köln als auch über weitere Spendenwege wie Überweisung und Online-Spenden gesammelt. Die Moderation übernahm die Journalistin und Autorin Okka Gundel. In einer Gesprächsrunde berichteten Dr. Angelika Sprüth-Meister, Gründerin der OKIJU Stiftung, ihr Sohn Friedrich Sprüth als ehemals Betroffener sowie Prof. Dr. Dominik T. Schneider vom Klinikum Dortmund über medizinische, soziale und schulische Herausforderungen während schwerer Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen.

Zu den Unterstützern der Spendenaktion zählte auch die Stiftung Findeisen. Dipl.-Ing. Markus Schmale überreichte im Namen der Stiftung eine Spende in Höhe von 6.000 Euro. Mit diesem Betrag kann ein vollständiges AV1 Telepräsenzsystem inklusive Service und technischer Betreuung finanziert werden. Zudem beteiligte sich die Baugenossenschaft Dormagen eG mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro an der Aktion.

Der AV1 Telepräsenz-Avatar

Digitale Teilhabe ermöglichen: Der AV1 Telepräsenz-Avatar. © Sharon Nathan, Stiftung Findeisen

Vorstand und Kuratorium der Stiftung Herzensdienste danken allen Spenderinnen und Spendern sowie den beteiligten Partnern für ihre Unterstützung. Die erreichte Spendensumme zeigt, wie gemeinsames Engagement dazu beitragen kann, Kindern und Jugendlichen auch in belastenden Lebenssituationen Nähe, Austausch und schulische Teilhabe zu ermöglichen.

Pressekontakt:

Benita von der Schulenburg
Sprecherin der Stiftung
Gesche Hugger & Marion Glagau -Stiftung
Börsenstraße 103f
42657 Solingen

E-Mail: info@hugger-glagau-stiftung.de

 

Über die Gesche Hugger & Marion Glagau-Stiftung „Herzensdienste“:

Die Mission der Gesche Hugger & Marion Glagau Stiftung ist es, sozial und emotional bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien in Nordrhein-Westfalen (NRW) durch ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Wir wollen einen positiven Unterschied in ihrem Leben machen und sie auf ihrem Weg unterstützen. Für eine bedarfsgerechte Förderung, die auf die individuellen Bedürfnisse und Potenziale unserer Zielgruppen eingeht, setzen wir dabei auf partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Akteuren im sozialen Bereich.

 

Verwendungsnachweis:

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