RE:SET Bürgewald Stufe 02

Der Abschluss-Workshop für die Stufe 02 unseres großen wissenschaftlichen Projekts fand am 05.März 2026 in Darmstadt statt.Der Ideenaustausch lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Vision
Im Workshop wurde diskutiert, räumliche und soziale Strukturen gemeinsam zu betrachten und über verschiedene Nutzungsphasen hinweg eine „Mikrogemeinschaft“ für das Baufeld bzw. die Liegenschaft in der Unterstraße in Bürgewaldzu entwickeln.
Als Leitbild wurde die Vision eines Dorfes als kollektives Konstrukt beschrieben, in dem räumlicher Rahmen, gesellschaftliche Vision und partizipative Prozesse zusammenwirken.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage gestellt, wie sich Planung und Aktivierung stärker miteinander verzahnen lassen.

Konzeptideen
Ein zentrales Motiv der Diskussion war die Idee der „Keimzelle“. Das Projekt soll beispielhaft zeigen, wie aus einer kleinen Initiative schrittweise eine größere Gemeinschaft entsteht, die sich perspektivisch auf das Dorf auswirkt.
Die Entwicklung liesse sich dabei als mehrstufiger Prozess denken – etwa von einer kleinen Initialstruktur über mehrere Gebäude oder Reallabore bis hin zu einem größeren Ensemble (1 Haus – 2 Häuser – Ensemble – Dorf – Region – National – International).
Die Wirkung nach außen und die damit verbundenen Adressaten könnten sich ebenso entwickeln – von lokal zu international. Hierbei ist auch die Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf andere Orte, Strukturen und Kulturen zu berücksichtigen.
In der Forschung wurde außerdem die Idee angesprochen, eine Art prozesshafte „Gebrauchsanweisung“ für gemeinschaftsorientierte Entwicklung zu formulieren.
Dabei ginge es darum aufzuzeigen,
• welche Vorüberlegungen hilfreich sind,
• welche Planungsschritte relevant werden,
• und welche Potenziale sich im Verlauf eines solchen Prozesses ergeben.
Eine weitere Überlegung war, ein übertragbares Beispielkonzept zu entwickeln, etwa für soziale Angebote wie Pflege oder Betreuung, das auch für andere Stiftungen oder Träger nutzbar sein könnte. Dabei wurde angeregt, stärker die Quartiersentwicklung als die Entwicklung einer einzelnen Immobilie in den Blick zu nehmen.

Interimsnutzung
Ein weiterer Diskussionspunkt war die mögliche Interimsnutzung der Liegenschaft, die den Menschen vor Ort Nutzen bringt und die Sichtbarkeit der RE:SET-Projekts erhöht.

Zukunftsausblick
Aufbauend auf dem in Stufe 02 entwickelten integralen Leitbild, das soziale, räumliche und ökonomische Leitthemen definiert, soll in der Forschungsstufe 03 ein ganzheitliches, sozial wirksames „Transformationskonzept in Phasen“ erarbeitet werden. Dieses vereint die relevanten Strategiefelder in einem interdisziplinären Ansatz und bildet die Grundlage für das später umzusetzende Reallabor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Integration der sozialen Perspektiven der Menschen vor Ort.

Pressekontakt:

Benita von der Schulenburg
Sprecherin der Stiftung
Gesche Hugger & Marion Glagau -Stiftung
Börsenstraße 103f
42657 Solingen

E-Mail: info@hugger-glagau-stiftung.de

Über die Gesche Hugger & Marion Glagau-Stiftung „Herzensdienste“:

Die Mission der Gesche Hugger & Marion Glagau Stiftung ist es, sozial und emotional bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien in Nordrhein-Westfalen (NRW) durch ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Wir wollen einen positiven Unterschied in ihrem Leben machen und sie auf ihrem Weg unterstützen. Für eine bedarfsgerechte Förderung, die auf die individuellen Bedürfnisse und Potenziale unserer Zielgruppen eingeht, setzen wir dabei auf partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Akteuren im sozialen Bereich.

Verwendungsnachweis:

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Pressemeldungen, Nachrichten, Bilder und Fotos für redaktionelle und publizistische Zwecke ganz oder ausschnittweise verwenden, speichern und vervielfältigen, wenn und soweit der Inhalt nicht verändert wird. Dabei ist als Quelle www.herzensdienste.org und als Urheberrechtsvermerk die Gesche Hugger & Marion Glagau-Stiftung anzugeben. Eine gewerbliche Verwendung oder gewerbliche Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Die Urheberrechte liegen bei der Gesche Hugger & Marion Glagau-Stiftung, es sei denn, ein anderer Urheber ist angegeben, z.B. bei Bildern und Fotos von Fotostock-Anbietern, Fotografen oder Projektpartnern der Stiftung. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Rechteinhaber, wenn Sie das Material verwenden wollen.Workshop Re:SET 05.03.26
Zusammenfassung des Ideenaustauschs
Vision
Im Workshop wurde diskutiert, räumliche und soziale Strukturen gemeinsam zu
betrachten und über verschiedene Nutzungsphasen hinweg eine
„Mikrogemeinschaft“ für das Baufeld bzw. die Liegenschaft zu entwickeln.
Als Leitbild wurde die Vision eines Dorfes als kollektives Konstrukt beschrieben, in dem
räumlicher Rahmen, gesellschaftliche Vision und partizipative Prozesse
zusammenwirken.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage gestellt, wie sich Planung und
Aktivierung stärker miteinander verzahnen lassen.
Konzeptideen
Ein zentrales Motiv der Diskussion war die Idee der „Keimzelle“. Das Projekt soll
beispielhaft zeigen, wie aus einer kleinen Initiative schrittweise eine größere
Gemeinschaft entsteht, die sich perspektivisch auf das Dorf auswirkt.
Die Entwicklung lässt sich dabei als mehrstufiger Prozess denken – etwa von einer
kleinen Initialstruktur über mehrere Gebäude oder Reallabore bis hin zu einem größeren
Ensemble. (1 Haus – 2 Häuser – Ensemble – Dorf – Region – National – International)
Die Wirkung nach außen und die damit verbundenen Adressaten könnten sich ebenso
entwickeln – lokal zu international.
In der Forschung wurde außerdem die Idee angesprochen, eine Art prozesshafte
„Gebrauchsanweisung“ für gemeinschaftsorientierte Entwicklung zu formulieren.
Dabei ginge es darum aufzuzeigen,
• welche Vorüberlegungen hilfreich sind,
• welche Planungsschritte relevant werden,
• und welche Potenziale sich im Verlauf eines solchen Prozesses ergeben.
Eine weitere Überlegung war, ein übertragbares Beispielkonzept zu entwickeln, etwa
für soziale Angebote wie Pflege oder Betreuung, das auch für andere Stiftungen oder
Träger nutzbar sein könnte. Dabei wurde angeregt, stärker die Quartiersentwicklung
als die Entwicklung einer einzelnen Immobilie in den Blick zu nehmen.
Interimsnutzung
Ein weiterer Diskussionspunkt war die mögliche Interimsnutzung der Liegenschaft.

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